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Biografisches Schreiben:

Der Erinnerung ist nicht zu trauen. Sie wird im Laufe des Lebens hundertmal umbewertet, verschönert, verdeckt, vergessen und bruchstückhaft bewahrt, gefälscht und zurechtgerückt, im Schemen gepresst, poesievoll ausgemalt.

Der Erinnerung muss man trauen. Sie ist unsere Hinterlassenschaft an die Welt, unser Blick in die Wirklichkeit, den kein anderer so hat. Zusammengefügt mit anderen Aus- Ein- und Rückblicken, können diese trotz aller Subjektivität ein Gesamtbild der Realität ergeben, lebendig, traurig, melancholisch, schön, voller Erfahrungen - ein Blick zurück in die Zeiten, wie sie kein Geschichtsbuch vermitteln kann.
So wird Schreiben zum Mittel, das eigene Leben zu reflektieren - besonders in Gruppen, in denen gemeinsames Schreiben Anregungen bietet und in denen die geschriebenen Texte einen regen Austausch hervorrufen.


Kreatives Schreiben:
Dieser Kurs führt in die Methodik des kreativen Schreibens in Gruppen ein. Schreibspiele und Schreibstimuli werden vorgestellt und ausprobiert. Wir konzentrieren uns auf Themen, die erfahrungsgemäß phantasievolle Texte herauskitzeln, wie z.B. Zeitphilosophie, Biographisches oder Utopisches. Ein Bestandteil unserer Arbeit ist die Kombination des Schreibens mit anderen Kreativtechniken, wie z.B. Malen, Modellieren oder Theaterspielen. Alle Übungen lassen sich sofort in der Gruppenarbeit mit Kindern und Jugendlichen einsetzen, machen aber auch Erwachsenen Spaß und verbessern die eigene Schreibkompetenz. Sämtliche Materialien werden auf entsprechenden Arbeitsblättern mitgeliefert.

Von der Wandlungsfähigkeit der Texte:
In diesem Kurs geht es um den kreativen Umgang mit Texten.

Mit verschiedenen Methoden geht es den Texten an den Kragen - ungeschminkt, experimentell und mit Spaß an neuen Wort-Gewändern.


Kreative Literaturgeschichte
z.B: Schreiben in der Romantik

"Welche Herausforderung an unsre verschüttete Fähigkeit, Wörter als Botschafter unsrer Sinne, auch unsrer Sinnlichkeit aufzunehmen, in Sätzen uns selbst hervorzubringen und unsre Sprache nicht zur Verhinderung von Einsichten, sondern als Instrument der Erkundung zu gebrauchen. Welche Gelegenheit auch, unsre eigne Lage zu begreifen. ... der Versuch, die Vereinzelung zu durchbrechen und sich in neuen, produktiveren Lebensformen zu bewegen, Lebensformen aus dem Geist einer Gruppe heraus." (Christa Wolf: Der Schatten eines Traumes.)

Die Beschäftigung mit Literaturgeschichte ist ein Blick über den Tellerrand. Literaturgeschichte ist immer eine Geschichte der Weiterentwicklung von Techniken. Nur wer über literarische Formen und Inhalte vergangener Epochen Bescheid weiß, kann souverän mit ihnen spielen und sich zu ihnen positionieren. Nur wer weiß, was es alles schon gab, muss das Rad nicht immer wieder neu erfinden, sondern kann sich inspirieren lassen - oder sich abgrenzen. Gerade die Romantik lädt dazu ein, sich schreibend mit dieser Epoche auseinander zu setzen und sich zum vertiefenden Lesen anregen zu lassen...

weitere Kursvarianten:

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Erwachsenenqualifizierung/Weiterbildung:
Vorträge und Weiterbildungsworkshops/-seminare zu den Themen:

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